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Wir haben vierzehn Kartoffelstampfer gegenübergestellt – Lochblech, Bügelstampfer und Presse, für unbeschichtete wie für beschichtete Töpfe. Grundlage sind Herstellerangaben, Produktmaße und ausgewertete Kundenrezensionen.
Drei Bauformen teilen sich die Nische, und sie liefern verschiedene Ergebnisse im Topf. Wer den Unterschied kennt, braucht keine Kaufberatung mehr – nur noch ein Gerät in der passenden Bauform.
Die Bauform ist zugleich der erste Filter im Vergleich. Als zweiten stellen Sie ein, ob der Stampfer auch in beschichtete Töpfe darf – das entscheidet über das Material des Stempels.
Bauformen ausführlich im Ratgeber →Eine gelochte Platte – das Lochblech – drückt die gekochte Kartoffel durch feine Öffnungen. Das Ergebnis wird gleichmäßig, und die Handhabung ist in der Regel besonders einfach.
Statt einer Platte trägt der Bügelstampfer gebogene Streben – meist wellenförmigen Draht, in einem Fall Zinken aus Kunststoff. Er zerdrückt die Kartoffel eher, als sie zu pressen, und lässt kleine Stücke stehen. Mit sieben von vierzehn Modellen ist er im Vergleichsfeld die am häufigsten vertretene Bauform.
Die Kartoffelpresse arbeitet wie eine Knoblauchpresse in groß: Die Kartoffel kommt in eine Kammer und wird über einen Hebel durch eine Lochplatte gedrückt. Das feinste Ergebnis der drei Bauformen, mit dem größten Aufwand beim Reinigen.
Eine Antwort für alle gibt es nicht: Wer beschichtete Töpfe benutzt, braucht einen anderen Stempel als wer in Edelstahl kocht, und wer wenig Platz in der Schublade hat, wieder einen anderen. Diese drei Modelle stehen deshalb für drei Ausgangslagen: das erste für den Normalfall im unbeschichteten Topf, das zweite für beschichtete Töpfe, das dritte für ein gleichmäßiges Ergebnis aus einteilig gefertigtem Edelstahl. Das erste Modell ist ein Bügelstampfer und zerdrückt entsprechend gröber als Lochblech oder Presse – es gewinnt trotzdem, weil Material, Griff und Preis-Leistung stärker einfließen als das Arbeitsergebnis allein, mehr dazu im Bauformen-Ratgeber.
Empfehlung
Bügelstampfer mit robustem Edelstahlkopf und weichem, rutschfestem Griff, laut Rezensionen besonders stabil.
Auch empfehlenswert
Lochblechstampfer mit Nylonkopf für beschichtete Töpfe, laut Rezensionen komfortabler Griff, beim Stampfergebnis laut einer Rezension hinter Metallköpfen zurück.
Auch empfehlenswert
Lochblechstampfer aus Edelstahl 18/10, laut einer Rezension einteilig gearbeitet und ohne Schweißpunkte am Übergang. Die Rezensionen nennen das Ergebnis wiederholt gleichmäßig und locker.
Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit vier Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, Produktmaße und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen. Eigene Prüfungen an den Geräten nehmen wir nicht vor.
Die Bauform gibt die Ausgangsnote vor: Die Presse zerteilt am feinsten, das Lochblech gleichmäßig, der Bügelstampfer gröber. Dazu kommen Kopfmaterial, Lochung und – wo angegeben – das Kammervolumen laut Herstellerangabe; eine Zahl zur Stempelfläche nennt nur ein Hersteller, sonst ist sie nur im Produktbild oder vereinzelt aus einer Rezension vergleichbar. Rezensionsaussagen zu Stampfwirkung und Konsistenz heben oder senken die Note von dort aus.
Materialangabe (Edelstahl 18/10, Nylon, Kunststoff), Verarbeitung am Übergang von Stiel und Stempel sowie Rezensionshinweise auf Rost, Verbiegen oder Kratzer auf beschichteten Töpfen.
Griffmaterial sowie, wo angegeben, die Stiellänge laut Herstellerangabe, ergänzt um Rezensionsangaben zu Kraftaufwand, Griffgefühl und Handhabung bei schwacher Handkraft; einen Griffdurchmesser nennt im Feld nur ein Hersteller.
Anschaffungspreis im Verhältnis zu Material, Verarbeitung und Ausstattung, verglichen mit dem übrigen Feld.
Lochblech, Bügelstampfer, Presse – welche Bauform welches Ergebnis liefert, und was taugt als Ersatz, wenn gar kein Stampfer da ist.
Zum Artikel →
Warum Püree klebrig wird, welche Kartoffeln sich eignen und an welcher Stelle das Werkzeug den Unterschied macht.
Zum Artikel →Dazu zwei weitere Ratgeber: Wie sich Griff, Stiellänge und Kraftaufwand unterscheiden und was beim Material und der Pflege zu beachten ist.